Die Arbeit mit dem inneren Kind ist sehr populär geworden. In diesem kritischen Beitrag möchte ich zeigen, warum sie dich auch in die Irre führen kann.

Für manche Betroffene ist diese Idee sogar schädigend – weil sie etwas von ihnen verlangt, was sie gar nicht können: ein inneres Kind zu trösten. Wer selbst selten oder nie Trost erfahren hat, kann sich auch selbst nicht trösen. Und fühlt sich wieder einmal falsch.


Dazu kommt noch etwas anderes: Kinder brauchen nicht nur Trost. Sie brauchen auch Erziehung, Halt und Grenzen. In der populären Vorstellung wird das innere Kind aber nur umarmt, beruhigt, gehalten – nie geführt.

Und am Ende bleibt eine einfache Wahrheit: Wir sind keine Kinder mehr. Wir sind erwachsen. Für unser Verhalten ist nicht ein inneres Kind verantwortlich. Das sind wir selbst.

Mehr Informationen findest du auf https://traumaheilung.de/ oder https://www.damicharf.com/

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