Europäische Ermittler*innen knacken im Sommer 2020 die von Kriminellen genutzte Kommunikationsplattform EncroChat und legen Millionen verschlüsselter Nachrichten offen. Daraufhin beginnt in Hamburg ein Drogenprozess der Superlative: 8 Tonnen Kokain, 11 Angeklagte und 113 Prozesstage. Gerichtsreporterin Elke Spanner und Journalistin Anna Rüter beleuchten die weitreichenden Folgen der europaweiten Aktion gegen das organisierte Verbrechen. Sie erklären, warum die immense Datenflut für die Hamburger Justiz sowohl Fluch als auch Segen ist. Und sie sprechen über die juristische Debatte um die Zulässigkeit der gesammelten Daten als Beweismittel vor Gericht.
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📋 KAPITEL
00:00:05 Vorschau auf die Folge
00:01:24 Begrüßung durch Elke und Anna
00:01:55 Der Prozess um acht Tonnen Kokain
00:07:47 Auftakt der Mammut-Drogenprozesse
00:16:02 Drogenfunde im Hamburger Hafen
00:24:42 Fluch und Segen der Entschlüsselung von EncroChat
00:31:47 Folgen für Justiz und Gesellschaft
00:34:23 Das Urteil
00:42:23 Fazit und Ausblick auf die nächste Folge
🎙️ PODCAST-EMPFEHLUNG
Wie die Hamburger Polizei zu EncroChat ermittelt hat, hört ihr in "True Crime Hamburg. Der Polizei-Podcast": https://1.ard.de/truecrimehh?cp=237