Am 11. September 2001 wurden die USA zum Ziel von islamistischen Terroranschlägen. Unmittelbar nach den Attentaten wurde der Song „Only Time“ der irischen New-Age-Musikerin Enya besonders häufig zur Bilduntermalung in Fernsehsendern eingesetzt, während der Opfer gedacht werden sollte. Gerade in den USA und alliierten Ländern wie Kanada, Deutschland, Polen, aber auch der neutralen Schweiz und Österreich konnte sich „Only Time“ sehr oft verkaufen. Die Kritiken waren dabei vernichtend. 20 Jahre später hat sich die Bewertung dieser Musikerin gedreht. „Enya ist überall“, titelte ein weitschweifender Essay in einer tonangebenden Musikzeitschrift über ihren Einfluss in der elektronischen Musik.

Diese Folge wurde in Ö1 am 11. 03. 2026 gesendet und ist Teil des kultur- und zeitgeschichtlichen Archivs von Ö1: Playlist und Literaturliste zum Podcast

Diese Folge ist aus Staffel 20. Nicht alle Podcatcher haben sie veröffentlicht. Daher Wiederholung.

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