Der Vater von Rüdiger von Fritsch war einer der führenden Nationalsozialisten im besetzten Litauen. Er blieb seiner "Bewegung" bis zum Ende seines Lebens innerlich treu. Rüdiger von Fritsch setzt sich in seinem neuen Buch "Die Geschichte in mir" mit der Vergangenheit seiner Familie auseinander. Sein Buch sei ein Buch über alle Aspekte der Vergangenheit: Darüber, dass einige der Familienmitglieder Schuld auf sich geladen haben und andere unschuldig Opfern geworden sind. Im Gespräch geht es um die großen Fragen der Familiengeschichte: Welche Rolle spielen die Vorfahren im Hier und Jetzt? Kann man Schuld vererben? Und sollten wir den Toten Raum in unserer Erinnerung geben?
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