66 - Warum geraten manche Paare immer wieder in dieselben negativen Muster – selbst dann, wenn beide sich eigentlich vornehmen, freundlich, ruhig und konstruktiv zu bleiben? Warum kommen neutrale oder sogar positive Gesten und Intentionen nicht als solche an? Und weshalb fühlt es sich manchmal an, als würde die Beziehung automatisch in eine Negativspirale zurückfallen?


Wir schauen uns die psychologischen Prozesse dahinter an; wie entwickelt sich dieses Muster und wieso ist es so schwer, alleine zu durchbrechen?

Warum Kommunikation alleine oft nicht ausreicht und weshalb viele Paare trotz guter Vorsätze immer wieder in dieselben Konfliktdynamiken zurückfallen. In dieser Episode sprechen wir ausserdem über das Reziprozitätstraining in der Paartherapie, und wie dieses an Situationen, in denen sich über längere Zeit Enttäuschungen, Kritik und negative Erwartungen angesammelt und automatisiert haben, ansetzt, um die Grundlage der wohlwollenden Partnerschaft zurückzubringen, bevor weitere Schritte überhaupt gegangen werden können.


Eine Folge über Negativspiralen; Lerntheorie & Erwartungen – und darüber, wie Partner:innen in Beziehungen wieder lernen können, Positives zu sehen und zu gestalten, bevor sie daran scheitern, nur noch das Negative zu erwarten.

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