Warum schlafen wir eigentlich? Dieser scheinbar einfachen Frage widmen sich Dr. Christoph Österreicher und Dr. Nicole Amberg anhand einer aktuellen Studie aus Nature Communications. Im Mittelpunkt steht die evolutionäre Bedeutung des Schlafs und die Frage, ob ein Gehirn überhaupt Voraussetzung für Schlaf ist. Dafür untersuchen die Autoren Organismen ohne Gehirn – eine Qualle und eine Seeanemone – und liefern überraschende Einblicke in die Ursprünge dieses universellen biologischen Phänomens. 

Besprochene Studie:

Aguillon R et al. DNA damage modulates sleep drive in basal cnidarians with divergent chronotypes. Nat Commun. 2026;17:3. doi:10.1038/s41467-025-67400-5.

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