Nach der Sommerpause meldet sich Matussek zurück mit einem besonderen Gast: dem alten Freund und Kampfgefährten Henryk Broder, der unwahrscheinliche achtzig geworden ist und sich damit für die Rolling Stones qualifiziert haben dürfte. Matussek erinnert sich an gemeinsame Zeiten bei „Spiegel“ und „Welt“ und spricht mit ihm über seinen Klassiker „Der ewige Antisemit“, der soeben mit einem neuen Vorwort, neu aufgelegt und im Book-Shop der „Achse des Guten“ zu erwerben ist. Über den Antisemitismus der Linken, der sich Antizionismus oder Israel-Kritik nennt. Der fatale Irrtum der Regenbogenfraktion, die in der Hamas den militärischen Arm im Kampf gegen die Unterdrückung ihrer jeweiligen Nischen/Fetisch-Sexualität erkannt zu haben glaubt („Queers for Palestine“).
Henryks Eltern waren Überlebende der KZs Auschwitz und Buchenwald. Wie wächst man heran im Schatten des Grauens? Henryk, der erst mit zehn Deutsch lernte, schrieb – und das besser und witziger als die meisten Zeitgenossen. Der Bestseller „Hurra, wir kapitulieren!“. Jüdische Witze. Über Oswalt Kolle, Wilhelm Reich und andere Ratgeber. Achtung: Die Hörersendung über die besten Konzerterlebnisse kommt in der Woche darauf – bis Mittwoch kann dazu noch gemailt werden an: matussek@kontrafunk.radio
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