Ein Zar, der unbedingt fotografiert werden möchte und nicht ahnt, dass man dabei ein Attentat auf ihn verüben will. Und eine junge Frau, die in ihrer Klugheit allen überlegen ist – selbst dem König. Kurt Weills turbulente Zeitoper »Der Zar lässt sich fotografieren« und Carl Orffs heiter-ernstes Märchenstück »Die Kluge« entstanden in Zeiten des Umbruchs – in den späten 1920er Jahren sowie kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs.
Dramaturgin Mareike Wink führt in der neuen Podcastfolge ein in den bewegten historischen Kontext, in musikalische und sprachliche Merkmale und die unterschiedlichen Perspektiven beider Werke, die in Frankfurt in einen spannenden Dialog gesetzt werden.
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