Mit 26 war Haris Tabaković verletzt, vertragslos und in der Schweiz als Talent abgeschrieben. Er unterschrieb in der zweiten österreichischen Liga bei einem Verein, der damals keinen eigenen Kraftraum hatte – für weniger Geld, als er in seinem alten Beruf bei der Bank verdient hätte.
In dieser Folge erzählt der Stürmer von RB Salzburg, was passiert, wenn man sein Ego beiseitelegt: Mentalcoach und Studium aus eigener Tasche, zwei Jahre, in denen er mehr investiert als verdient hat. Danach 22 Tore in seiner ersten Saison bei Hertha BSC, der Wechsel in die Bundesliga und das wichtigste Tor seiner Karriere – der Ausgleich gegen Italien, der Bosnien-Herzegowina zur zweiten WM-Teilnahme seiner Geschichte brachte.
Außerdem: warum sein Vater ihm den Fußball ausreden wollte, wie er mit 17 Banklehre und Profivertrag gleichzeitig gestemmt hat, was 20 Sekunden vor seinem Elfmeter gegen Italien durch seinen Kopf ging – und warum er seine Karriere von Anfang an wie ein Unternehmer geführt hat.
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