Am Abend des 4. August schlägt am Flughafen Leipzig/Halle eine Drohne in dieTragfläche einer ukrainischen Frachtmaschine ein. Genau dort sitzen dieTreibstofftanks. Der Sprengsatz zündet nicht. Vier Stunden liegt das Gerät auf dem Vorfeld, bis es kurz vor Mitternacht ein Busfahrer entdeckt. Darin: Militärsprengstoff in einer leeren Konservendose, zwei SIM-Karten, 5G-Antennen.Gesteuert wurde die Drohne über das Mobilfunknetz — für Radar unsichtbar. Die Indizien zeigen nach Russland. Ein Beweis fehlt. Constanze Kainz spricht mit Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, über das, was die Sicherheitsbehörden belegen können, über das, was die Ermittler ausdrücklich nicht ausschließen — und darüber, was ein Staat mit so etwas eigentlich macht.
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Moderation: Constanze Kainz
Postproduktion: Simon Schmalhorst
Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz
Kamera und Licht: David Prior, Charlotte Simon
Studioassistenz: Carla Moritz
Illustration und Stimme: Matthias Giordano
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone
Musik: Konrad Peschmann, soundskin
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