Jeff Bezos sagt voraus, manche Menschen könnten dank KI bald mit drei Arbeitstagen pro Woche auskommen. Gleichzeitig ist KI in den USA in diesem Jahr der Grund, den Unternehmen am häufigsten nennen, wenn sie Stellen streichen.
Und in Deutschland? Ausgerechnet wer sich mit KI gut auskennt, fürchtet am meisten um den eigenen Job. Einen breiten Jobabbau durch KI gibt es laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bisher nicht. Bei Berufseinsteigern zeigen sich aber erste Hinweise auf Nachteile.
Welche Jobs ersetzt KI wirklich, und welche gelten als sicher? Ist KI manchmal nur eine Ausrede für Stellenabbau? Und wenn wir mit KI schneller arbeiten: Bekommen wir mehr Freizeit, oder steigen einfach die Ansprüche? David Gutensohn zählt sich zu den KI-Optimisten. Die Drei-Tage-Woche hält er trotzdem für eine Utopie.
Wie verändert KI euren Arbeitsalltag? Mehr Zeit, mehr Aufgaben oder mehr Sorgen? Schreibt es uns in die Kommentare.
Darüber spricht Rita Lauter in der 153. Folge von »Was jetzt? – Die Woche« mit David Gutensohn, stellvertretender Ressortleiter Arbeit der ZEIT.
KAPITEL
00:00 Drei Tage arbeiten dank KI?
00:56 Wer KI kennt, hat mehr Angst
01:17 Was das IAB tatsächlich misst
01:40 Schneller arbeiten, aber wohin geht der Gewinn?
02:14 Streit bei den Banken
02:42 Wer KI lernen darf
03:03 Zu Gast: David Gutensohn
03:10 Welche Jobs ersetzt KI?
04:11 KI als Ausrede für Stellenabbau?
05:18 Das KI-Angst-Paradox
06:17 Mehr Freizeit oder mehr Arbeit?
07:37 Wer profitiert: Beschäftigte oder Unternehmen?
08:43 Eine neue Hierarchie im Job?
09:21 Berufseinsteiger unter Druck
12:09 KI als Chance und neue Berufe
13:27 Welche Berufe sicher sind
15:04 Weiterbildung: Was Unternehmen leisten müssen
16:05 Gehört KI in den Tarifvertrag?
17:11 Ändert sich das Arbeitsrecht?
18:07 Hat KI die Arbeit besser gemacht?
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Moderation: Rita Lauter
Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz
Postproduktion: Charlotte Jansen
Kamera und Licht: Charlotte Simon, David Prior
Studioassistenz: Carla Moritz
Ressortleitung Video: Max Boenke
Technisches Konzept: Sven Wolters Soto
Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone