In der neusten Folge des «Dorfgesprächs Grindelwald» führt die Reise nach Zürich. Zu Gast ist dieses Mal nicht ein Tourismusdirektor aus einer Bergregion, sondern einer aus der Stadt: Thomas Wüthrich, Direktor von Zürich Tourismus. Er ist in Grindelwald geboren und aufgewachsen und absolvierte seine Lehre bei Grindelwald Tourismus. Schon früh interessierte ihn, woher Gäste kommen, wie sie reisen und was andere Orte ausmacht. Mit Anfang 20 zog es ihn hinaus in die Welt: Vier Jahre lang war er als Flugbegleiter bei der Swissair unterwegs. Danach arbeitete er viele Jahre bei MCI in der internationalen Event- und Kongressbranche und lebte unter anderem in Stockholm und Deutschland. Später kehrte Thomas mit seiner Familie in die Schweiz zurück.
Seit 2022 leitet er Zürich Tourismus, wo rund 80 Mitarbeitende sowie etwa 60 Tourguides tätig sind, die täglich zahlreiche Stadtführungen anbieten. Im Gespräch erzählt Thomas, wie sich der Tourismus in Zürich verändert hat: Vor rund zehn Jahren kamen etwa 70 Prozent der Gäste geschäftlich und 30 Prozent privat nach Zürich – heute ist es beinahe umgekehrt.
Was unterscheidet den Tourismus in Zürich von Grindelwald? Was können Stadt- und Bergdestinationen voneinander lernen? Und wie stark ist Thomas noch mit seiner Heimat verbunden? Entstanden ist eine Folge über Herkunft, Veränderung und den Blick auf den Tourismus von morgen.
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