Philine Sonny ist 24, kommt aus Unna und hat sich Songwriting und Produktion allein im Zimmer beigebracht. Virgin Lake ist ihr Debüt, vierzehn Songs, komplett in Eigenregie produziert, und es trägt seinen Anspruch offen vor sich her. Die Platte ist als Reise in vier Phasen angelegt, von Wut über Selbstmitleid hin zu einer Art Frieden, lose an Benedict Wells' Roman Hard Land entlang. Uns interessiert vor allem eine Frage: Trägt die Musik diesen Bogen wirklich, oder wurde das Konzept nachträglich draufgelegt? Wir reden mit Philine über die laute und die leise Seite der Platte, über die Entscheidung, alles selbst zu machen, und über Gatekeeper, einen Song, der die Männerdomäne Musikindustrie ziemlich direkt anspricht.
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Kapitel
00:00:00 Gespräch mit Philine, Teil 1
00:28:26 Mica Millar - A little bit of me
00:43:27 Dijon - Absolutely
00:48:28 Muse - The Wow! Signal
01:00:04 Gespräch mit Philine, Teil 2
01:18:11 Woodkid - The golden age
01:29:00 Neil Young - Decade
01:37:39 Aldous Harding - Train on the island
01:44:58 Leif Vollebekk - Twin solitude