Am 8. Juli 1985 stand ganz Leimen Kopf. Vor einem Haus in der Beethovenstraße sammelten sich tausende Menschen. Viele von ihnen hatten den Tennis-Sport eben erst entdeckt, weil der 17-jährige Sohn des Hauses am Vortag mit begeisterndem Tennis die All England Championships gewonnen hatte.

Boris Becker krönte sich ungesetzt zum jüngsten Wimbledon-Sieger aller Zeiten. „Bumm-Bumm-Boris“ spielte mit offenem Visier, warf sich mit dem „Becker-Hecht“ in den roten Sand. Wenige Jahre später hatte er alles erreicht: Weltranglistenerster, Grand-Slam-Siege, Davis Cup und Olympia-Gold.

Als die Sport-Karriere dem Ende zuging, erfand sich Becker neu: Trainer, TV-Experte und Werbeikone – ein Leben im Scheinwerferlicht und manchmal auch auf der Achterbahn. Seine „Becker-Faust“ ist in den Alltag der Menschen gewandert – jeder kennt sie, viele machen sie.

Herzlich Willkommen auf eine weiß-blaue Tasse, Boris Becker!

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