Im vierten Teil der Gesprächsreihe zur Globalgeschichte Die strauchelnde Welt führen Historiker Philipp Blom und DATUM-Herausgeber Sebastian Loudon ihre Analyse der Epoche zwischen 2001 und 2014 fort. Im Mittelpunkt stehen die tiefgreifenden Erschütterungen seit der globalen Finanzkrise von 2008, der durch das Smartphone ausgelöste digitale Wandel sowie die grundlegenden Verschiebungen der Geopolitik. Das Gespräch beleuchtet, wie der Kollaps von Lehman Brothers das Vertrauen in die Märkte nachhaltig erschütterte, während der rasante Aufstieg Chinas und das Erstarken autoritärer Systeme das endgültige Ende der Illusion einer stabilen, liberalen Weltordnung einläuteten.
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