Heute Abend muss der FC Chelsea in der Champions League gegen den Pafos FC aus Zypern ran. Es ist das vierte Pflichtspiel unter Trainer Liam Rosenior und dessen erster Auftritt in der Königsklasse mit den Blues. Der Neu-Coach schreibt auf der Insel vor allem deshalb Schlagzeilen, weil seine Rhetorik nur so vor Pathos trieft und seine Co-Trainer zu, naja, eigenwilligen Motivationsmethoden greifen. Doch viel spannender und problematischer ist die Verpflichtung des Trainers an sich. Der wechselte nämlich mir nichts, dir nichts von Racing Straßburg zu Chelsea – und damit innerhalb des eigenen Multi-Club-Ownership-Netzwerks.
Die Fans in Straßburg laufen seit Monaten Sturm gegen die Machenschaften des FC Chelsea und spätestens seit dem Trainertransfer muss die Frage erlaubt sein: Erleben wir hier unterm Strich nicht die pure Wettbewerbsverzerrung? Die Hintergründe des Rosenior-Transfers, die Proteste in Straßburg und die Einordnung des Ganzen: Gibt's heute Louis. Viel Spaß!
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