HENKER, ATTENTÄTER, MÖRDER Sylvia Ageloff glaubt, ihr Partner sei ein wohlhabender Belgier. Als der russische Revolutionär Leo Trotzki im August 1940 im Exil in Mexiko ermordet wird, fliegt das Lügenkonstrukt auf: Der Mann heißt Ramón Mercader – ein sowjetischer Agent im Auftrag von Josef Stalin. Es ist ein historischer True-Crime-Fall voller Spionage und Verrat.
Die Historikerin Dr. Martina Winkelhofer und Medienexperte Rüdiger Landgraf rekonstruieren in diesem Geschichte-Podcast, wie der sowjetische Geheimdienst eine Liebesbeziehung für ein politisches Attentat missbrauchte. Über Sylvia erschlich sich Mercader Zugang zum Hochsicherheitstrakt in Coyoacán. Am 20. August 1940 attackierte er Trotzki hinterrücks mit einem Bergsteigerpickel. Eine packende historische Spurensuche über blindes Vertrauen und eiskaltes Kalkül.
Martina Winkelhofer und Rüdiger Landgraf klären in dieser Episode:
• Ein Mann ohne wahre Identität: Wie Mercader als Jacques Mornard Sylvias Vertrauen gewann und später unter dem Namen Frank Jacson nach Mexiko reiste.
• Der Weg in Trotzkis Haus: Warum Fahrten, kleine Gefälligkeiten und vertraute Kontakte Mercader näher an sein Ziel brachten als ein Angriff von außen.
• Der Mord in Coyoacán: Wie Mercader am 20. August 1940 mit einem angeblichen Manuskript zu Trotzki gelangte und ihn mit einem Bergsteigerpickel angriff.
• Sylvia unter Verdacht: Warum Mercader ihre Beziehung auch nach der Tat als Deckgeschichte nutzte – und weshalb es keinen belastbaren Beleg für ihre Mitwisserschaft gibt.
Eine Geschichte über einen staatlich geplanten Mord und das Vertrauen, das sein Täter dafür missbrauchte. Sylvia Ageloff war nicht Mercaders Komplizin: Auch ihr Leben wurde durch seine Täuschung zerstört.
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