Die Front im Ukraine-Krieg scheint auf den ersten Blick erstarrt. Doch im Raum Lyman hat die Ukraine mit der sogenannten Operation "Vivaldi" eine bemerkenswerte Gegenoffensive gestartet. General a.D. Erhard Bühler erklärt im Gespräch mit Tim Deisinger, warum die ukrainischen Streitkräfte dort erfolgreich Gelände zurückgewinnen konnten und welche Rolle Drohnen, Aufklärung und Angriffe in die Tiefe spielen.
Trotz vieler Schlagzeilen will Bühler aber nicht von einer Revolution der Kriegsführung sprechen. Nach seiner Einschätzung liegt der Erfolg vor allem darin, dass die Ukraine moderne Drohnentechnik konsequent mit klassischen Prinzipien des Gefechts der verbundenen Waffen verknüpft hat. Entscheidend sei zudem die taktische Überraschung gewesen: Die Russen hätten zwar mit einem Angriff gerechnet, den tatsächlichen Schwerpunkt der Operation aber nicht erkannt.
Ein weiteres Thema in "Was tun, Herr General?" ist die Wahl des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Carsten Breuer, zum künftigen Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses. Was macht dieses Amt so bedeutend? Wie läuft die Wahl hinter den Kulissen ab? Und welchen Einfluss gewinnt Deutschland dadurch tatsächlich?
Hinweis: Die Folge ist bereits am 30. September aufgezeichnet worden, konnte aber aus technischen Gründen erst zwei Tage später veröffentlicht werden.
Inhaltsverzeichnis: 01:00 Militärische Situation Japans 03:20 Aktuelle Lage Ukraine-Krieg 09:20 Gegenseitige Luftangriffe 14:30 Lyman und die Operation "Vivaldi" 24:12 Treffen Lawrow - Wadephul 28:08 Breuer wird Chef des Nato-Militärausschusses 43:00 Verabschiedung und Podcast-Tipp
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