Jagdrechtler Georg Amian beobachtet in seinem Bundesland NRW eine zunehmende Verknappung von Jagdfläche auf der einen- und eine zunehmende Unterwerfung der Jagdpächter unter den reinen Wildschadensdruck auf der anderen Seite. Dort stiegen derzeit sowohl die Schadenssummen, als auch die Anzahl an mühsamen Rechtsstreitigkeiten. Dies führe zu immer mehr entgeltlichen Begehungsscheininhabern, sowie immer rücksichtsloseren Wildschadensforderungen auf der anderen Seite. Auf einen solchen Raubbau sei aber weder das deutsche Wildschadensrecht, noch unser Reviersysten vorbereitet.

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