Vor 10 Jahren deckte Public Eye einen toxischen Doppelstandard auf: Schweizer Rohstoffhändler wie Trafigura verkauften in Westafrika Diesel und Benzin mit 378x höherem Schwefelgehalt als in der Schweiz oder Europa. Die gross angelegte «Dirty Diesel» Recherche deckte das legale, aber illegitime Geschäftsmodell auf und löste einen internationalen Aufschrei aus. Die gute Nachricht? In Zusammenarbeit mit Public Eye konnten afrikanische Partnerorganisationen Druck auf die Regierungen von Ländern wie Ghana, Nigeria oder Togo ausüben, um eine deutliche Senkung der Maximalwerte zu erreichen. Zehn Jahre später zieht Public Eye Mediensprecher Oliver Classen im Gespräch mit Nico Meier Bilanz. Wie reagierte Trafigura auf die massive Kritik? Welche Schlupflöcher bleiben trotz der strengeren Regulierung in Westafrika noch offen? Und wo liegt die Verantwortung der Schweiz, die sich vor der Regulierung ihrer Rohstoffriesen drückt?

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🔎 Hintergrund & Quellen

Public Eye Analyse: «10 Jahre Dirty Diesel: Die Erfolgskampagne ist eine politische Mahnung», 15.09.2026

Spezialfolgen: «Der Podcast zur Konzern­verantwortungs­initiative», 2025

Public Eye Magazin: «Dirty Diesel. Wie Schweizer Firmen Afrika mit giftigem Treibstoff fluten», September 2016

Public Eye Report: «Dirty Diesel. How Swiss Traders Flood Africa with Toxic Fuels», September 2016

Public Eye (ehem. EvB) Buch: «Rohstoff: Das gefährlichste Geschäft der Schweiz», 2012

Public Eye Analyse: «Trafigura und die Tragödie von Probo Koala», 2024

Artikel im The Guardian: «The boat that reeked – toxic voyage of the Probo Koala», 13.05.2009

Beitrag der Rundschau (SRF): «Dreck im Benzintank: Die Schweizer Drehscheibe», 21.09.2016

Video für die Dirty Diesel Kampagne: «Zurück zum Absender», 2016


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📰 Impressum

Produktion: Public Eye 

Moderation: Nico Meier (Audon Productions)

Kamera & Schnitt: Planfilms

Jingle & Sound Design: Julien Matthey 

Studio: Owl Studio

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