Das erste Mal begegnete Christine Magerski der Literatursoziologie während ihrer Schulzeit in der DDR. Ihre intellektuellen Interessen führten sie letztlich nach Kroatien, an den Gründungsort der Zagreber Schule, und zum Begriff der Form. Mit Hannah Schmidt-Ott spricht sie am Beispiel von Dorothee Elmigers preisgekrönten Buch „Die Holländerinnen“ über die Form des Gegenwartsromans, die Relevanz von Gesellschaftstheorie für die Literatursoziologie und das Ende gesellschaftlicher Gestaltbarkeit.
Christine Magerski ist Professorin für neuere deutsche Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Zagreb.
Literatur
Andreas Reckwitz: „Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne“, Suhrkamp 2019.