Seit der Renaissance wurde Natur als Ort der Freiheit und des Rückzuges verstanden, als eine Art Gegenwelt, in der man ohne Einschränkungen leben kann. Im 18.Jahrhundert entwickelte sich einhergehend mit der Aufklärung und Industrialisierung ein neues Naturverständnis: gerade die wilde, nicht zivilisierte Natur wurde entdeckt und geschätzt. In einer Zeit, die als immer schneller empfunden wurde, sah man im Wandern eine entschleunigte Möglichkeit, der Natur und der Welt zu begegnen. Entlegene Orte fernab der Zivilisation dienten KünstlerInnen und Philosophen als Orte des Rückzugs.

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