Sichtbarkeit klingt oft nach Social Media, Bühne oder Business; dabei beginnt sie viel früher. In dieser Folge von „Hochbegabt. Voll normal. Nur anders.“ spreche ich darüber, was es wirklich bedeutet, sich zu zeigen. Gerade wenn du später erkannt hast, dass du hochbegabt, hochsensibel oder neurodivergent bist, taucht irgendwann die Frage auf: Wie viel davon zeige ich meinem Umfeld? Wie positioniere ich mich neu, ohne mich wieder anzupassen oder erklären zu müssen?

00:00 – Sichtbarkeit: Der Wunsch, gesehen zu werden

04:25 – Impostor-Gefühl und die Angst vor Bewertung

06:00 – Mein großes Ziel: Zu Gast bei einem bekannten Podcaster

08:59 – Sichtbar werden und plötzlich Kritik aushalten müssen

12:18 – Projektionen, Rechtfertigung und der Umgang mit Ablehnung

15:52 – Warum Sichtbarkeit für Hochbegabte so wichtig ist

17:58 – Frauen, Hochbegabung und die Reaktionen auf klare Positionierung

19:54 – Die Metaebene: Beobachten statt sich selbst infrage stellen

21:00 – Zu sich selbst stehen, auch wenn andere einen nicht mögen

23:13 – Hochbegabung sichtbar machen: Verstanden werden ist keine Garantie

24:44 – Veränderung verändert immer auch Beziehungen

25:52 – Die zwei Seiten der Sichtbarkeit

26:19 – Wenn plötzlich zu viel Sichtbarkeit entsteht

27:17 – Du entscheidest, was du von dir zeigen möchtest

28:26 – Sichtbarkeit als Werkzeug für deine eigene Wirksamkeit

29:05 – Ein geschützter Raum, um Sichtbarkeit zu üben

Ich nehme dich mit in eine sehr persönliche Erfahrung: meine Einladung in den Podcast von Philipp Fleiter und das, was danach passiert ist. Neben unglaublich wertschätzenden Rückmeldungen gab es auch harte Kritik, persönliche Angriffe und sogar Ferndiagnosen. Und genau dort wurde mir etwas Entscheidendes bewusst: Sichtbarkeit bedeutet immer auch, Projektionsfläche zu werden. Die Frage ist nicht, ob andere dich bewerten werden, sondern ob ihre Bewertung darüber entscheidet, wie du über dich selbst denkst.

Hier geht's zum Podcast: https://open.spotify.com/episode/4E7FUuGH9pHghlPiQqFF7R?si=Wp20ZS-MSLyyZOD_Q-Aecw

Wir sprechen deshalb darüber, warum Rechtfertigung so viel Energie kostet, weshalb Veränderung immer auch Beziehungen verändert und warum du nicht erwarten kannst, dich endlich vollkommen authentisch zu zeigen, während gleichzeitig alles um dich herum exakt gleich bleibt. Sichtbarkeit bedeutet Kante. Und wenn du Kante zeigst, wird sich jemand daran stoßen. Das darf sein. Entscheidend ist, dass du weißt, wofür du stehst, wer du sein möchtest und welche Menschen du mit deiner Botschaft wirklich erreichen willst.

Wenn du lernen möchtest, dich Schritt für Schritt sicherer zu zeigen, dann such dir Räume, in denen du dich ausprobieren kannst; unter Menschen, die ähnlich denken, fühlen und wahrnehmen. Genau dafür habe ich Let's Elevate geschaffen. Und natürlich freue ich mich auch, wenn du diesen Kanal abonnierst und mich auf meinem Weg weiter begleitest. Denn wenn du etwas zu sagen hast, eine Vision oder eine Mission in dir trägst, dann darfst du sichtbar werden.

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