In dieser Folge sprechen wir über das „Second Victim Syndrome" bei Chirurginnen und Chirurgen – ein Phänomen, das nach Komplikationen oder Fehlern im OP auch das operierende Team schwer treffen kann.
Kernaussagen der Publikation:
Ein erheblicher Anteil der betroffenen Chirurginnen und Chirurgen entwickelt nach unerwünschten Ereignissen Symptome wie Angst, Depression, Burnout oder PTSD
Die Datenlage zeigt: das Phänomen ist weit verbreitet – und wird gleichzeitig systematisch unterschätzt
Strukturierte Unterstützungsangebote fehlen in den meisten Kliniken bislang
Gast: Ekkehard Röpke
Moderation: Christoph Paasch
Besprochene Publikation: Bryan J, Ketley A, Cavanagh K, Bisset C, Moug S, Wyld L, Morgan J. Second victim syndrome in surgeons: systematic review and meta-analysis of the impact of adverse events on surgeons. Br J Surg. 2025 Dec 24;113(1):znaf258. doi: 10.1093/bjs/znaf258. PMID: 41499327; PMCID: PMC12777971
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