In den USA stehen die Midterms an. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sehr die US-Innenpolitik die gesamte Welt bestimmt. Ein Podcast von Pragmaticus.
Das Thema: Die Wahlen zur Halbzeit einer US-Präsidentschaft sind ein Gradmesser für die Popularität einer Regierung und ihrer Arbeit. Die Bilanz von Donald Trump sieht laut Umfragen gerade nicht so gut aus. Die Lebenshaltungskosten für die US-Bürger sind gestiegen, vor allem Treibstoff ist teuer. Das hat mit dem Krieg im Iran zu tun, den die USA begonnen haben und für dessen Beendigung sie keine Strategie haben.
Dabei hatte Donald Trump im Wahlkampf versprochen, keine neuen Kriege fern der USA führen zu wollen. Und ganz allgemein befindet sich auch die amerikanische Demokratie im Umbau, sagt die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook, und gibt einen Einblick, was sich alles in den vergangenen zwei Jahren in den Institutionen der Vereinigten Staaten verändert hat.
In diesem Podcast geht es aber auch um die Frage, inwiefern die amerikanische Innenpolitik auf den Rest der Welt wirkt, und wie die Europäische Union sich aufstellen könnte, um Kontakte in die USA auf ganz neue Art und Weise organisieren zu können.
Unser Gast in dieser Folge: Cathryn Clüver Ashbrook ist Senior Advisor für das Programm „Europas Zukunft“ der Bertelsmann Stiftung. Sie ist Expertin für transatlantische Beziehungen und US-Politik. Ihre Berufslaufbahn begann sie 1999 als Korrespondentin für CNN. Es folgten Stationen beim Beratungsunternehmen Roland Berger und an der Harvard Kennedy School, wo sie das Forschungsprogramm zur Zukunft der Außenpolitik gründete. 2021 wurde Clüver Ashbrook an die Spitze der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik berufen. Im Verlag Brandstätter ist ihr Buch „Der amerikanische Weckruf“ erschienen.
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