Auf welcher der sechs Festplatten in meiner Wohnung sind wohl die Fotos
vom Sommerurlaub 2009? Oder hab ich sie doch auf dem alten Laptop
gespeichert? Wie habe ich nur diese eine Rechnung für die
Steuererklärung benannt? Und hatte ich nicht irgendwo noch einen
Kassenzettel herumfliegen, den ich einreichen wollte?
Wenn euch solche Fragen regelmäßig plagen, seid ihr nicht allein. Viele
Menschen wissen nicht so genau, welche Datenschätze (und welcher
Datenmüll) auf ihren Festplatten, alten Laptops, Handys und sonstigen
Geräten schlummern. Der ZEIT-Optimierungspodcast »Geht da noch was?«
widmet seine neue Folge der Frage, wie ihr Ordnung in das digitale Chaos
bringt. Die Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose Tremlett, beide selbst
ernannte Datenmessies, haben Ratschläge für besser sortierte digitale
Daten gesammelt.
Als Experten in der Folge sind zwei Kollegen aus der ZEIT-Redaktion zu
Gast. Thomas Strothjohann, stellvertretender Leiter der
Entwicklungsredaktion, ist passionierter Fotograf und erklärt, wie ihr
eure unendlichen Massen an Fotos an einem Ort sortieren könnt (und dann
wirklich immer wiederfindet!). Hannes Leitlein, Mitglied der
Redaktionsleitung und passionierter Schredderer, erzählt, wie man das
Gleiche mit Dokumenten schafft. Und die beiden räumen mit einem Mythos
auf: dass ihr erst einmal alle unnützen Daten löschen müsst, bevor ihr
die wirklich wichtigen Schätze wiederfinden könnt.
Diese Folge ist dank eines Hörers entstanden, der uns dieses Thema
vorgeschlagen hat. Ihr habt selbst eine Idee, was wir dringend
optimieren sollten? Dann schreibt uns an gehtdanochwas@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
dafür mit Vorbildern sowie Expertinnen und wühlen sich durch Bücher wie
Studien. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge.
Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Digitale Daten zu sammeln, kann ein echtes Problem sein.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dafür einen
Fragebogen entwickelt. Der fragt ab, wie stark man Aussagen wie
»Bestimmte Daten zu löschen würde sich anfühlen, als würde ich eine
geliebte Person löschen« zustimmt.
- Weitere Tipps zum digitalen Ausmisten finden sich von einer
Beraterin auf der Website der Aufräumexpertin Marie Kondo.
- Wer seine Dokumente lieber in Ordnern sortiert, für den hat die
Verbraucherzentrale ein paar Ratschläge parat.
- Die ZEIT hat schon 2019 über das Phänomen des »Digital Hoardings«
geschrieben: Ist das krank?
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos
testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.