Die UEFA hat für die Fußball-EM der Frauen eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Klima-Ökonomin Claudia Kemfert sieht große Fortschritte: "Die UEFA ist auf dem richtigen Weg." Bisher sei beim Fußball kaum über wiederverwendbare Becher oder über eine möglichst klimafreundliche Anreise der Besucherinnen und Besucher diskutiert worden. Das habe sich mit der EM nun geändert. Kemfert sieht trotzdem noch viel Luft nach oben und verweist auf eine Evaluationsstudie zur Fußball-EM der Männer 2024 in Deutschland. Die Studie zeige, der Fußball sei grün, "aber noch nicht grün genug". Kemfert kritisiert unter anderem zu viele Flugreisen und Autofahrten. Außerdem macht sie zahlreiche Verbesserungsvorschläge.
Claudia Kemfert beantwortet außerdem eine Hörerfrage, die sich mit der militärischen Aufrüstung beschäftigt. In der Nato sind künftig 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Mitgliedsländer für reine Verteidigungsausgaben vorgesehen. Der Hörer möchte wissen, welchen Einfluss die Aufrüstung auf den globalen CO2-Ausstoß hat. Das erklärt die Klima-Ökonomin anhand einer Studie des Transnational Institute. Die Studie zeige einen gravierenden Anstieg der Emissionen. Leider ließen sich die Emissionen beim Militär kaum verhindern.
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