Das Anwerben von kampfbereiten Fremden ist so alt wie der Krieg selbst. Man denke an etwa an die Seeräuber und ihre Kaperbriefe, die Schweizergarde, die den Papst bewacht, oder die russische Wagner-Gruppe.
Vordergründig bringt die Auslagerung von Militärdienstleistungen an Private viele Vorteile: Sie sind schnell verfügbar, oft hochspezialisiert und ihr Einsatz muss nicht vor der Öffentlichkeit und den Parlamenten rechtfertigt werden. Zugleich aber wirft ihr Einsatz ethische und rechtliche Fragen auf, denn für die oft in Grauzonen operierenden Firmen gibt es keine verbindlichen Regulierungen.
In der neuen Folge von Doing Time, Talking Crime erläutert die Juristin Sarah Katharina Stein die Gefahren, die durch den Einsatz privater Militärdienstleister entstehen, und erklärt, warum für die Bundesregierung gerade jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, das Thema aufs Tableau zu bringen.
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