Wie wichtig ist eine klare Identität für den Erfolg eines Fußballklubs? Als zwei ideale Beispiele, die grandios in die neue Bundesliga-Saison gestartet sind, dienen der SC Freiburg und der Aufsteiger SV Elversberg. Der Freiburger Weg, der vergangene Spielzeit sogar ins Finale der Europa League geführt hat, ist schon länger bekannt. Elversberg stieg in vier Jahren aus der Regionalliga bis ins Fußball-Oberhaus auf. Dort änderten sich zuletzt wichtige Personalien - und doch blieb der Erfolg. „Außenwirkung, Statements, Personalentscheidungen“ gehören dazu, um eine Identität zu schaffen, sagt Almuth. Für Roman ist ein Spieler in Freiburg dabei hervorzuheben: „Vincenzo Grifo ist für mich das Sinnbild, eine Mischung aus Anspruch und Bodenständigkeit.“ Selbst, wenn er oft nur als Joker eingesetzt wird, stellt er sich in den Dienst der Mannschaft. In Elversberg, so Almuth, können Talente auf dem Weg nach ganz oben besonders gut wachsen. Das kann dem Verein und den Spielern helfen.
ARD-Gaststimme Michael Augustin fasst es wie folgt zusammen: „Identität ist wichtig, aber kein Muss, sie hilft natürlich, wenn es darum geht, einen Wettbewerbsnachteil auszugleichen. Und sie zahlt ganz stark auf das Sympathiekonto eines Vereins ein.“
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