Arved Fuchs meldet sich diesmal vor Anker, etwa 20 Seemeilen südlich von Nuuk – bei Böen bis zu 40 Knoten und stürmischem, für den grönländischen Sommer ungewöhnlichem Wetter. Rund 3.000 Meilen liegen inzwischen hinter der Dagmar Aaen. In Nuuk steht nun ein Crewwechsel an: Einige Mitglieder verabschieden sich, neue kommen an Bord, das Schiff wird neu verproviantiert.

Arved blickt zurück auf die vergangene Etappe: die Fahrt durch den Prinz-Christian-Sund als landschaftlich spektakuläre Alternative zum sturmreichen Kap Farvel, eine Übernachtung im kleinen Ort Aappilattoq mit rund 80 Einwohnern sowie der Zwischenstopp in Qaqortoq, heute mit rund 3.000 Einwohnern eine der größeren Ortschaften Südgrönlands, mit modernem Hafen, Containerumschlag und gut ausgestatteten Sportanlagen.

Ein wiederkehrendes Thema: Fußball. Selbst in den kleinsten Siedlungen gibt es Kunstrasenplätze und Sporthallen – ein fester Bestandteil des Alltags, gerade für die langen Wintermonate. 

Außerdem im Gespräch: die Bedeutung der Fischerei als größter Wirtschaftszweig Grönlands, die gute Versorgungslage in den Supermärkten, der Zustand der Dagmar Aaen – kaum Reparaturbedarf, nur reguläre Wartung – und der Blick nach vorn: Ob es nach Nuuk weiter Richtung Kanada geht, hängt von der Eislage vor Baffin Island ab, die aktuell mit bis zu neun Zehnteln Eisbedeckung für die Dagmar Aaen nicht passierbar ist.

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