Am 12. August ist es soweit. Eine Sonnenfinsternis zieht über Europa. Total in Spanien, hochprozentig bei uns. Deshalb begeben sich Susanne und Paul zum Staffelfinale auf eine Wanderung, die direkt vor die Haustür führt: Wie entsteht eine Sonnenfinsternis, was erwartet uns an diesem Abend und wo kann ich dieses besondere Himmelspektakel am besten beobachten? Was hat die Neigung der Mondbahn damit zu tun und warum nennt sich die scheinbare Sonnenbahn am Himmel eigentlich Ekliptik? Susanne und Paul erklären die Geometrie dahinter so, dass man sie sich mit zwei Gymnastikreifen vorstellen kann, und räumen nebenbei auf mit dem Irrtum, eine totale Finsternis sei ein seltenes Ereignis: Global gesehen gibt es mindestens zwei davon pro Jahr.
Dann wird es konkret. Die Zentrallinie der Augustfinsternis verläuft von der sibirischen Küste über Grönland, Island und den Atlantik und endet am Ballermann auf Mallorca. Wer in Deutschland bleibt, erlebt in Bochum 89 Prozent Bedeckung, Maximum um 20:11 Uhr, kurz vor Sonnenuntergang. Was bedeutet das für die Beobachtung? Warum ist der freie Horizont entscheidend? Wie funktioniert die Projektionsmethode mit dem Teleskop? Und wie verhält man sich, wenn die tief stehende Sonne die Sonnenfinsternisbrille vielleicht zu viel dämpft oder noch viel zu hell ist? Susanne und Paul geben ehrliche, praktische Antworten und erzählen nebenbei von ihren eigenen Finsterniserfahrungen: 13 zu 9 steht es da zwischen unseren beiden Himmelsspaziergängern. Wer von beiden mehr „Sofis“ erlebt hat und wo sich Susanne und Paul am 12. August aufhalten werden, erfahrt ihr in dieser Podcastfolge. Also: Kopfhörer aus, Blick nach Westen und auf zu dieser letzten Folge der Staffel mit Susanne und Paul!
 

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