Wem gehört die Antike eigentlich politisch? Darf Helena von Troja von einer dunkelhäutigen Schauspielerin gespielt werden? Und wie selbstverständlich ist es, wenn eine trans Person einen griechischen Krieger verkörpert?
Dass solche Debatten durch ein Stück Kultur ausgelöst werden, ist heute selten. Warum gelingt es ausgerechnet Nolan, mit einem Kinofilm solche Fragen aufzuwerfen? Und was sagt die Faszination für seine Filme über unsere Gesellschaft aus?
Darüber spricht Film- und Serienredaktor Pascal Blum in einer neuen Folge von «Apropos». Er erklärt, was Christopher Nolan zu einer Marke macht – und inwiefern man im Kinosaal «eine Art kleine Offenbarung hat».
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