In dieser Episode des "Zaren. Daten. Fakten." Podcast analysiert Klaus John die Lage der russischen Landwirtschaft, die wegen hoher Fremdfinanzierung unter hohem Zinsniveau, Sanktionen und Liquiditätsproblemen leidet; zugleich verschärfen Arbeitskräftemangel im ländlichen Raum und teils 200% höhere Löhne die Kosten. Für 2026 werden zwar gute Weizenernten erwartet, doch niedrige Weltmarktpreise belasten den Pflanzenbau, während Wetterextreme die Märkte jederzeit drehen können. Sinkende Zinszuschüsse und die angespannte Lage großer Agrarholdings erhöhen laut John das Risiko von Stagnation oder Rückschritten ohne staatliche Entschuldung.

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