Am 27. Januar 2015 ist es endlich soweit: Die Sperrfrist für den Nachlass des Großvaters endet. Historiker Bogdan Musial verspricht sich viel von diesen Aufzeichnungen eines Häftlingsarztes in Auschwitz. Doch zuerst stellt sich Enttäuschung ein. Statt der versprochenen sechs Pakete erhält Musial nur drei und die darin befindlichen Dokumente sind alle auf Ungarisch verfasst. Unterlagen von SS-Lagerarzt Josef Mengele sind nicht dabei. Schließlich stößt Musial auf handschriftliche Tagebuchnotizen des Großvaters. Mithilfe eines Übersetzers begibt sich der Historiker an die Untersuchung der Tagebücher und recherchiert parallel zum Schicksal der Häftlingsärzt*innen. Immer beschäftigt ihn dabei die Frage: Sind die Aufzeichnungen des Großvaters tatsächlich echt? Und dann stößt Musial in den Tagebüchern auf eine Unstimmigkeit …
Der Historiker Bogdan Musial hat ein Buch zu diesem Fall und seiner Forschung über Häftlingsärzt*innen in Auschwitz geschrieben: Mengeles Koffer – Eine Spurensuche, erschienen 2019 im Osburg Verlag.
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