Manchmal dauert es Jahrzehnte, bis man versteht, warum man sich immer ein bisschen anders gefühlt hat. In dieser Folge spreche ich mit der Psychiaterin und ADHS-Expertin Dr. Astrid Neuy-Lobkowicz über eine Diagnose, die für viele Betroffene weit mehr ist als ein medizinischer Begriff – nämlich eine späte Erklärung für ein ganzes Leben.
Wir sprechen darüber, warum ADHS gerade bei Frauen so häufig übersehen wird, welche Vorurteile sich bis heute hartnäckig halten und weshalb Betroffene oft jahrelang glauben, mit ihnen stimme etwas nicht. Mich hat besonders bewegt, wie entlastend es sein kann, wenn das eigene Anderssein endlich einen Namen bekommt – und wie daraus Verständnis, Selbstmitgefühl und neue Perspektiven entstehen können.
Eine Folge, die aufklärt, Mut macht und zeigt, dass ADHS keine Schwäche ist, sondern eine andere Art, die Welt wahrzunehmen.
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