Die Wall Street erholt sich von den vorbörslichen Tiefs, mit dem Ausverkauf am globalen Anleihemarkt als weiterhin beherrschendes Thema. Die Renditen 10-jähriger-US Staatsanleihen steigen auf 4,81 Prozent, die 30-jährige Rendite auf über 5,28 Prozent und damit den höchsten Stand seit 2008. Gleichzeitig bleibt Öl mit Brent bei knapp 95 US-Dollar teuer, nachdem die Eskalation zwischen den USA und Iran die Preise zuletzt deutlich nach oben getrieben hat. Die Kombination aus Öl und Renditen bleibt Gift für Tech. Dell liefert allerdings ein echtes Blowout-Quartal und hebt den Jahresumsatzausblick massiv an. JP Morgan erhöht das Kursziel auf 635 US-Dollar, Bank of America auf 600 US-Dollar und Barclays auf 603 US-Dollar. Bei MongoDB, Credo Technology und Palo Alto Networks reicht dagegen selbst ein Beat-and-Raise nicht aus. Erneut ein Zeichen dafür, wie hoch die Erwartungen im Tech-Sektor mittlerweile liegen. Heute richtet sich der nach Börsenschluss auf Broadcom und Snowflake. Der entscheidende Makrotermin bleibt der Arbeitsmarktbericht am Freitag. JP Morgan erwartet rund 50.000 neue Stellen und sieht einen Goldilocks-Bereich von etwa 30.000 bis 70.000 Jobs.

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