In dieser Folge spreche ich mit der Traumatherapeutin Serpil Tümer über Scham aus Sicht der Traumatherapie und des Nervensystems. Es geht darum, warum Scham oft viel früher entsteht, als wir denken – manchmal schon rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe Bindung – und weshalb sie so tief im Körper gespeichert sein kann.

Wir sprechen über den Unterschied zwischen Schuld und Scham, über toxische Scham, Dissoziation, Abspaltung und darüber, warum reine Gesprächstherapie bei tiefen Schamthemen oft nicht ausreicht. Anhand konkreter Alltagssituationen mit Kindern wird deutlich, wie schnell Beschämung entstehen kann und wie wichtig Korrektur, Einstimmung und sichere Bindung sind.

Außerdem geht es um Somatic Experiencing, gesunde Aggression, Selbstwirksamkeit und darum, warum der Weg aus Scham nicht über Härte, sondern über behutsames Hinspüren, Körperwahrnehmung und sichere Begleitung führt.

Eine Folge für alle, die besser verstehen möchten, warum sie sich manchmal „falsch“ fühlen und warum genau damit etwas sehr Menschliches beginnt.

Ich wünsche dir ganz viel Freude mit dieser Folge.

In diesem Sinne: auf ein schönes Bauchgefühl.

Ich glaub an dich und du solltest es auch tun.

Deine Jill

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