“Jack Ryan: Ghost War” zeigt exemplarisch, wie sich eine einst starke Marke in austauschbare Agentenkost verwandeln kann. Vorhersehbare Wendungen, blasse Figuren und eine Handlung, die mehr auf Geballer als auf echte Spannung setzt, machen den Film zu einer herben Enttäuschung; die Miniserie “I Will Find You” ist solide Unterhaltung mit einigen spannenden Momenten, erreicht aber weder die emotionale Wucht noch die erzählerische Raffinesse, die der Stoff eigentlich hergeben würde. Sehenswert, aber letztlich zu konventionell, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen; “22 Bahnen” erzählt seine Geschichte mit großer emotionaler Ehrlichkeit und verzichtet auf billiges Pathos. Das Drama überzeugt durch starke Charaktere und eine Hauptfigur, deren Kampf um Verantwortung und Selbstbestimmung lange im Gedächtnis bleibt; und “Southland” gehört bis heute zu den besten Polizeiserien überhaupt: rau, kompromisslos und außergewöhnlich authentisch, mit einer dokumentarischen Nähe, die den Alltag der Cops in Los Angeles intensiver und glaubwürdiger zeigt als die meisten Genrevertreter.
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