Ein blutrünstiger, amoklaufender Bär bahnt sich seinen Weg durch die schneebedeckten Dörfer von Hokkaido, verschleppt die weibliche Bevölkerung und frisst sie auf. Eine Gruppe heldenhafter Bärenjäger trotzt den Elementen auf der Suche nach dem wilden „Red Spots“ – so der Name, den die terrorisierten Dorfbewohner dem Killerbären gegeben haben. Ein rachsüchtiges und entschlossenes junges Mädchen namens Yuki verkleidet sich als Junge und jagt den riesigen, über 3 Meter großen Asiatischen Schwarzbären, um den Tod ihrer Familie zu rächen.
"Basierend auf einer wahren Geschichte": Cineasten wissen, dass nur die besten Filme mit solch einer Einblendung anfangen... oder totaler Murks. Der japanische Abenteuerthriller YELLOW FANGS bewegt sich eher zu letzterem.
Sonny Chiba ging mit seiner ersten Regie-Arbeit ein finanzielles Risiko ein, was ihn am Ende nicht bloß ein Vermögen, sondern beinahe seine Karriere gekostet hätte. Dabei macht er bei der Bärenjagd insbesondere inszenatorisch und effektemäßig vieles richtig... nur um dann mit einem Familiendrama auf TV-Niveau richtig reinzuscheißen.
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