Nur 0,6 Prozent von 169 untersuchten europäischen Industrieunternehmen sind direkt mit Schlüssellieferanten für Permanentmagnete aus China verbunden. Das klingt nach wenig, doch wer tiefer in die Lieferkette schaut, kommt auf ein anderes Ergebnis: Mit jeder Zwischenstufe von Lieferant zu Unterlieferant erhöht sich die Abhängigkeit. So sind es in der vierten Stufe bereits 78 Prozent. Das zeigt die Studie „Magnetic West" des Wiener Lieferkettenspezialisten Prewave.
Die Magnete stecken in rund 80 Prozent der Antriebsmotoren von Elektroautos und in den Generatoren großer Windkraftanlagen. Die nötigen seltenen Erden sind gar nicht selten, doch rund 90 Prozent ihrer Raffination finden in China statt. Die Elektromobilität macht Europa unabhängiger vom Öl und schafft dabei womöglich eine neue Abhängigkeit. Wie akut das ist, zeigt ein Datum: Am 10. November endet die einjährige Aussetzung der chinesischen Exportkontrollen für seltene Erden.
Zu Gast ist Harald Nitschinger, Mitgründer und Co-CEO von Prewave. Durch die Folge führen Marcus Zacher und Valentin Buss.
Podden och tillhörande omslagsbild på den här sidan tillhör
Elektroautomobil, Marcus Zacher und Valentin Buss. Innehållet i podden är skapat av Elektroautomobil, Marcus Zacher und Valentin Buss och inte av,
eller tillsammans med, Poddtoppen.