Eike Behrens wurde in den Radsport geholt, bevor er überhaupt einmal auf einem Rennrad gesessen hatte.
In dieser Folge des High Performance Sports Podcast spricht Eike über seinen ungewöhnlichen Einstieg über ein Schulprojekt in der fünften Klasse, den Umweg über Leichtathletik und Bahnrad und seinen Weg bis ins Continental Team Lotto Kern-Haus, eine Stufe unterhalb der ProTour. Mit Christoph Plass (TEAM Hamburg) und Tilman Huber (HPSI) spricht er offen über Material, Taktik und darüber, wie man als Einzelsportler trotzdem Teamgeist lebt.
Im Gespräch erzählt Eike, wie er bei seinem ersten internationalen Straßensieg in Belgien solo den Schlussanstieg hochfuhr und dabei eine seltsame Stille wahrnahm, weil er nicht begriff, dass die Verfolger die Lücke nicht mehr schließen konnten. Er erinnert sich an ein Cyclocross-Rennen, bei dem er in der letzten Kurve mit einem Plattfuß stürzte und sein Rad trotzdem noch über die Ziellinie trug, weil er sich selbst zeigen wollte, dass er es probiert hat.
Außerdem geht es um den Unterschied zwischen Eintagesrennen und Rundfahrten, warum Material und Kosten im Radsport eine größere Rolle spielen, als man denkt, wie die Kaderzugehörigkeit zur Nationalmannschaft über die Bundesliga-Wertung läuft und was sich Eike für den Radsport in Hamburg wünscht.
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