Viele Symptome wie Ängste, Suchtverhalten, Beziehungsprobleme oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein, entstehen nicht einfach aus dem Nichts. Häufig zeigen sie, dass schmerzhafte Erfahrungen noch wirken und bestimmte Anteile von uns keinen Platz bekommen haben. Ich kenne das auch aus meiner eigenen Geschichte. Häufige Umzüge, Trennungen und der Verlust von vertrauten Beziehungen haben Spuren hinterlassen, obwohl ich lange dachte: Das war eben so. Erst später wurde sichtbar, wie stark diese Erfahrungen meine Beziehungen, meine Ängste und mein Gefühl von Sicherheit geprägt haben. Es geht deshalb nicht immer darum, ein Symptom möglichst schnell loszuwerden. Oft beginnt Veränderung dort, wo der Teil in uns gesehen wird, der lange funktionieren, durchhalten oder sich zurückziehen musste. Diese Folge verbindet persönliche Erfahrungen mit einem Blick auf innere Schutzstrategien, abgespaltene Anteile und die Frage, wie wieder mehr Verbindung zu sich selbst entstehen kann.
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