Ist schon alles gedruckt, gezeigt und gesagt? Oder etwa doch nicht? Was macht ein Fotobuch im Jahr 2026 relevant, wenn Bilder zunehmend digital und durch KI generiert werden? Und brauchen wir ein nationales Institut für gedruckte Fotobücher?
Ein LIVE-Gespräch im neuen Format des Podcasts »Fotografie Neu Denken« aus der Bibliothek des Instituts für Kunstgeschichte der Ludwigs Maximilians Universität München.
Zwischen geschichtsträchtigen Regalen und den Gold-Gewinnern des Deutschen Fotobuchpreises des Jahrganges 25/26 geht es zum Beispiel um die Frage: Erleben wir einen Backslash zur klassischen analogen Ästhetik oder blickt die nächste Generation ganz neu auf das Medium?
Drei Generationen, drei Perspektiven – von der Theorie über die Lehre bis hin zu über 10.000 gesammelten Büchern in der eigenen Wohnung. Ein Gespräch über Papier, Pixel und Identität.
Mit dabei:
Dr. Helene Roth ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte der LMU und frisch gebackene Goldmedaillen-Gewinnerin des Fotobuchpreises in der Kategorie »Fototheorie und Essayistik«. Zudem wird sie im nächsten Jahr die Fotobuchpreis-Jury verstärken.
https://www.lmu.de/kunstwissenschaften/de/faecher/kunstgeschichte/
Lotte Reimann hat seit 2025 die Professur für »Fotografie und Identität« an der Hochschule München inne und ist in diesem Jahr Teil der Jury vom Deutschen Fotobuchpreis.
https://design.hm.edu/kontakte_de/phonebook_detailseite_103947.de.html
https://www.lottereimann.de
https://www.instagram.com/lotte.reimann/
https://femxphotographers.org
Hans Michael Koetzle. Er begleitet das Fotobuch seit Jahrzehnten wie kaum ein anderer, ist Kulturpreisträger der DGPh und besitzt weit über 10.000 Fotobücher in seiner Münchner Wohnung. Er ist auch dieses Jahr Teil der Jury vom Deutschen Fotobuchpreis.
Moderation: Andy Scholz und Martin Rosner
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto/Grafik: Andy Scholz
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Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz
Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet).
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