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Schlafstörungen behandeln: Was bei Insomnie wirklich hilft

Dela

Nicht jede unruhige Nacht ist eine Schlafstörung. Von einer klinisch relevanten Insomnie spricht man vor allem dann, wenn Ein- oder Durchschlafprobleme auch den Tag beeinträchtigen, etwa durch Konzentrationsmangel, Reizbarkeit, Fehleranfälligkeit oder gedrückte Stimmung. Hält die Störung länger als drei Monate an, sollte die Behandlung zunächst ohne Medikamente erfolgen. Neben einem regelmäßigen Tagesrhythmus und guter Schlafhygiene gilt die kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie als wichtige Behandlungsoption. Dazu kann auch eine gezielte, fachlich begleitete Verkürzung der Bettzeit gehören, um den Schlafdruck zu erhöhen. Ein Schlaflabor ist besonders sinnvoll, wenn organische Ursachen wie nächtliche Atemaussetzer oder periodische Beinbewegungen vermutet werden. Entscheidend ist, anhaltende Beschwerden ernst zu nehmen und frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen.

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