Der österreichische Kulturwissenschaftler und Philosoph Thomas Macho beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Ende des Lebens, dem Sterben und Suizid. Dabei versucht er immer eine beobachtende und nicht wertende Position einzunehmen und kann durch seine Studien sehr genau beschreiben, wie sich unser gesellschaftlicher und kultureller Blick aufs Sterben und den selbstgewählten Tod verändert hat. Ein Gespräch über die neue Sichtbarkeit des Todes, die Vielfalt des künstlerischen Umgangs damit und unser Verhältnis zum Suizid.
Dazu gibt es jede Menge Literatur- und Film-Empfehlungen in dieser Folge:
Milena Michiko Flasar: Oben Erde, Unten Himmel (Roman)
Thomas Macho: Das Leben nehmen
Susana Monsó: Das Schweigen der Schimpansen: Wie Tiere den Tod verstehen
Clive S. Lewis: Über die Trauer
Filme:
Hamnet – Regisseurin Chloé Zhao
Jenseits des Glaubens (Freud’s Last Session) – Regisseur Matthew Brown
Shadowlands – Regisseur Richard Attenborough
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