Ein Morgen wie jeder andere, bis plötzlich nichts mehr geht: Computer lahmgelegt, Daten verschlüsselt, eine Nachricht auf dem Bildschirm. Ein Kosmetikunternehmen aus Rheinland-Pfalz wird Opfer eines Ransomware-Angriffs. Die Täter fordern 80.000 Dollar Lösegeld. Kriminalhauptkommissar Mike vom K25 Cybercrime des Polizeipräsidiums Koblenz und sein Team beginnen zu ermitteln, mit wenigen Hinweisen und einer einzigen E-Mail-Adresse. Doch schnell wird klar: Der Angriff ist Teil eines internationalen Netzwerks. Die Spur führt über mehrere Kontinente, zu weiteren Opfern und schließlich bis nach China. In dieser Folge spricht Host Joost Schmidt auch mit Cyber-Sicherheits-Expertin Dr. Erlijn van Genuchten. Sie ordnet ein, warum Ransomware für Täter ein lukratives Geschäftsmodell ist und beantwortet eine der zentralen Fragen: Sollte man Lösegeld zahlen oder nicht? Außerdem erklärt sie, warum Prävention für Unternehmen entscheidend ist. Eine Folge über digitale Erpressung, internationale Ermittlungen und warum Backups so wichtig sind. Unser Podcast-Tipp: „Die Justizreporter*innen“ https://1.ard.de/justizreporterinnen

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