„Wenn wir anders sein wollen, müssen wir auch an anderen Orten nach Inspiration suchen.“
In der neuen Episode von „What's Next, Agencies“ spricht Kim Notz mit Jan Stein und Paul Watmough-Halim, den Gründern des Designstudios Hyperfocus, darüber, wie Designstudios eine eigene kreative Handschrift entwickeln und international sichtbar werden. Die beiden erzählen, warum sie von Anfang an auf eigene Content-Formate gesetzt haben, statt sich ausschließlich über ihr Portfolio zu positionieren, und wie daraus ein internationales Netzwerk entstanden ist.
Im Gespräch geht es außerdem darum, warum Design zunehmend austauschbar wird, wenn sich alle von denselben Plattformen inspirieren lassen. Jan und Paul plädieren für mehr kreative Eigenständigkeit, neue Inspirationsquellen und eine stärkere internationale Präsenz der deutschen Designbranche. Auch sprachliche Barrieren und die Frage, wie Agenturen internationale Talente gewinnen können, spielen dabei eine Rolle.
Mit Blick auf KI beobachten die beiden eine Rückbesinnung auf Handwerk, menschliche Gestaltung und echte kreative Qualität. Gleichzeitig verändert sich aus ihrer Sicht die Rolle von Designstudios: Statt nur visuelle Identitäten zu entwickeln, müssen sie Marken zunehmend dabei unterstützen, ihren kulturellen Kontext zu verstehen und langfristig relevant zu bleiben.
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