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Avsnitt

Aldi, Würth und die Strategie deutscher Familienunternehmen – mit Noah Leidinger

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Warum ist Aldi nicht an der Börse, obwohl das Unternehmen wahrscheinlich über 100 Milliarden Euro wert ist? Und wieso wurde eine kleine Schraubenhandlung aus Künzelsau mit zwei Mitarbeitern irgendwann zu Würth mit 86.000 Angestellten weltweit? Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Noah Leidinger, den viele von euch aus seinem Podcast "Ohne Aktien wird schwer" kennen.

Noah hat zusammen mit Florian Adomeit den Podcast Carrytale gestartet, in dem die beiden die Geschichte und Strategie außergewöhnlicher Unternehmen analysieren. Heute nehme ich euch mit hinter die Kulissen von Aldi und Würth: von der dramatischen Entführung von Theo Albrecht über den Kulturkampf zwischen Aldi Nord und Aldi Süd bis zur engpasskonzentrierten Strategie, mit der Reinhold Würth sein Firmenimperium aufgebaut hat.

In dieser Folge analysiere ich mit Noah Leidinger:

  • Warum Aldi in den USA gerade der am schnellsten wachsende Einzelhändler ist und wie sie dort Konkurrenten wie Walmart, Costco und Target unter Druck setzen
  • Wieso Aldi in Deutschland und anderen Märkten von Lidl überholt wurde und welche Rolle IT-Investitionen dabei spielten
  • Wie unterschiedlich die Unternehmenskulturen von Aldi Nord und Aldi Süd wirklich sind, inklusive kurioser Anekdoten rund um Theo und Karl Albrecht
  • Die Entführung von Theo Albrecht 1971 und wie sie bis heute die Zurückhaltung deutscher Milliardärsfamilien prägt
  • Wie Würths engpasskonzentrierte Strategie und das Prinzip der Zellteilung das Unternehmen von 2 auf über 86.000 Mitarbeiter wachsen ließen
  • Warum Würth bewusst unprofitable Tochterfirmen im Konzern hält
  • Wie bei Würth Millionen-Deals trotz dezentraler Struktur oft in wenigen Stunden entschieden werden
  • Noahs aktuelle Aktienkäufe und warum er langfristig positiv auf CTS Eventim blickt

Themen der Folge:

  • Aldi vs. Lidl: Wer gewinnt den Discounter-Krieg in Europa und den USA?
  • Trader Joe's: Wie Theo Albrecht die Kult-Marke für ein paar Millionen kaufte
  • Aldi Nord und Aldi Süd: Zwei Brüder, zwei Firmen, zwei Kulturen
  • Die Entführung von Theo Albrecht: Lösegeld, ein Bischof und ein verpatzter Steuerabzug
  • Würths engpasskonzentrierte Strategie und das Wachstum durch Zellteilung
  • Reinhold Würth und die 10-Millionen-Freigabe in 5 Minuten
  • Warum Konsumgüterriesen wie Nestlé, Procter & Gamble und Kraft Heinz gegen Eigenmarken kämpfen
  • Noahs Blick auf CTS Eventim, Fastenal und das Startup Zellerfeld
  • Der neue Podcast Carrytale von Noah Leidinger und Florian Adomeit

Fazit: Aldi und Würth zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie radikaler Fokus zum Erfolgsgeheimnis werden kann: Aldi durch ein kompromisslos schlankes Sortiment, Würth durch die permanente Konzentration auf den größten Engpass im Unternehmen. Für Anleger und Gründer stecken in beiden Geschichten Lektionen, die weit über Lebensmittel und Schrauben hinausgehen.

Disclaimer: Diese Folge dient ausschließlich der Information und Unterhaltung und stellt keine Anlageberatung dar. Alle genannten Einschätzungen sind persönliche Meinungen der Gäste und Moderatoren und ersetzen keine individuelle Beratung. Aldi und Würth sind nicht börsennotiert; genannte Bewertungen basieren auf Schätzungen. 

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