In „Stoffwechselpolitik“ untersucht Simon Schaupp aus marxistischer Perspektive, wie Kapitalismus Natur und Arbeit nutzbar macht. Historisch zeigt er, wie diese Nutzbarmachung immer weiter ausgedehnt wird – von Landwirtschaft und Sklaverei über Kohle, Industrialisierung und Massenproduktion bis hin zu Care-Arbeit und der ökonomischen Bewertung von Natur. Weil Natur und Menschen dabei ihren eigenen „Eigensinn“ behalten, stößt diese Nutzbarmachung immer wieder an Grenzen, die durch neue Ressourcen, Technologien und Formen der Organisation verschoben werden. Am Ende steht die Frage, wer oder was als „nutzlos“ gilt.
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