Die Moldau (tschechisch: Vltava) ist mit ihren 430 Kilometern der längste Fluss Tschechiens und gilt als die Lebensader Böhmens. Seit Jahrhunderten diente sie als Transportweg für Holz, Baumaterialien und vor allem Salz, das aus dem Alpenraum gebracht wurde. Im 20. Jahrhundert wurden entlang des Flusses neun Talsperren und Wasserkraftwerke errichtet, manche in der NS-Zeit. Sie dienen der Stromerzeugung, dem Hochwasserschutz und der Wasserregulierung - und veränderten das einst pittoreske Bild mancher Abschnitte nachhaltig.

Die vierteilige Reihe folgt der Moldau durch Zeiten und Orte - und findet viele Verbindungen zwischen dem heutigen Österreich und Tschechien.

Folge 1: Vom Böhmerwald bis nach Zlata Koruna

Gestaltung: Ute Maurnböck, Sonja Bettel, Kilian Kirchgeßner. Gesendet in Ö1 am 12. 10. 2026.

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